Cala D'Or im Überblick

Auf dieser Seite möchten wir Sie über das Urlaubs-Resort Cala D'Or und seine Facetten informieren.

Alles begann mit einer Künstlerkolonie ...

„Entdeckt“ wurde dieser paradiesische Winkel der Küstengemeinde Santantyí, der heute Cala d’Or genannt wird, von José Costa Ferrer „Picarol“ (1876-1971), einem Zeichner, Karikaturisten und Kunstgaleristen aus Ibiza. Nach abenteuerlichen Jahren – er versuchte sich einmal sogar als Antiquitätenhändler in Chicaco - lies er sich auf Mallorca nieder und eröffnete 1928 in der Inselhauptstadt eine Kunstgalerie, die sich u.a. mit der ersten Picasso-Ausstellung auf der Insel einen legendären Ruf erwarb.

Costas Interessen beschränkten sich jedoch nicht auf die Kunst, er träumte auch davon, eine Sommerkolonie zu gründen. Nach einem Besuch der Küste von Santanyí im Süden Mallorcas beschloss er, sein Projekt in Gang zu setzen. Er kaufte Grundstücke in der Nähe eines Meeresarms, den er in Erinnerung an eine Bucht in Ibiza „Cala d’Hort“ nannte. Die Ortsansässigen machten daraus jedoch bald „Cala d’Or“ – die “goldene Bucht”.

Die Persönlichkeit José Costas und die Schönheit dieses Küstenstreifens überzeugten Freunde und Bekannte des Künstlers, hier den Sommer zu genieen. Viele dieser Persönlichkeiten waren ebenfalls in Kulturkreisen zu Hause, wie der Maler Anglada Camarassa, der Schriftsteller Kellermann oder Natascha Rambowa, Exgattin von Rudolfo Valentino. Die erste Feriensiedlung der Insel entstand also in den 30er Jahren als Sommerdorf für Künstler und Prominente. Ästhetischer Standard war auf Betreiben des Gründers die ibizenkische Architektur, die sich hervorragend in diese Landschaft aus smaragdblauen Buchten und schattigen Kiefernwäldern einfügte.

Obwohl Cala d’Or allmählich wuchs und als Ferienziel immer bedeutender wurde, prägt der ibizenkische Stil die Atmosphäre bis heute. Vor allem in den traditionsreicheren Zonen ist der unvergleichliche Charme der mediterranen Sommerfrische von Anno Dazumal leicht nachzuvollziehen.

José Costa starb 1971 im Alter von 95 Jahren. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er in seinem geliebten Cala d’Or.

Es waren bereits die Jahre des Tourismusbooms und zum ersten Hotel in der Zone, das „Hotel Cala d’Or“, erbaut 1934 von einem belgischen Maler, damals mit nur neun Zimmern ausgestattet und heute das drittälteste noch funktionierende Hotel der Insel, gesellten sich mit den Jahren mehr als 50 Hotels, Aparthotels, Herbergen, usw. sowie die verschiedensten Dienstleister und auch der drittgröte Yachthafen der Balearen, die „Marina de Cala d’Or“.

Heute koexistieren hier Tourismus höchster Kategorie und ein ausgesprochen familiäres Publikum. Der Hoteliersvereinigung von Cala d’Or gehören Betriebe aller Kategorien an, darunter 8 Hotels der 4-Sterne-Kategorie sowie ein Hotel der 5-Sterne-Kategorie.

Die Marina

Die die Marina bildende Bucht heißt Cala Llonga und war schon von jeher auf Grund ihrer besonderen natürlichen Lage in ihrem Innenbereich vor allen heftigen Winden geschützt. Also ein seit langem bekannter Zufluchtshafen.

Der Bau der Festung im 17. Jahrhundert erhöhte noch einmal die Bedeutung des Hafens für die Schifffahrt, auf Grund des entstandenen Schutzes.

1992 wurde das alte Hafenbecken durch Ausbaggerungen im hinteren Bereich auf die heutige Größe - erheblich - erweitert. Bei der Ausbaggerung des Hafenbeckens wurden reichlich Stücke aus der Vergangenheit gefunden, die von der alten Zeit "erzählen".

Heute ist die Marina von Cala D'Or einer der besten Sporthäfen Spaniens mit hohem touristischen Wert und großzügigen Liegeplätzen. Der anspruchsvolle Kunde findet heute alle erforderlichen Dienstleistungen rund um sein Hobby. Auch ist eine Überwinterung auf Grund des Platzes und der Lage möglich.

 

In 2005 öffnete der external Yacht Club Cala d’Or. seine Türen für die Öffentlichkeit.

Kulinarisch bietet der Club während der Saison im Bistrot Restaurant & Piano Bar, in der Tapas Bar oder in der Chill Out Lounge für jeden Geschmack etwas zu verweilen und genießen.

Gegen entsprechende Gebühr bzw. Kurzmitgliedschaften können die Residenten oder Gäste auch den Pool- sowie den Fitnessbereich nutzen.

Von der sorgsam ausgewählten Lage des Clubs auf einer kleinen Anhöhe, die direkt an die Marina grenzt, kann man das Treiben im lebhaften Hafen beobachten. Das Ambiente und die Atmosphäre dieses zurückgezogenen, kultivierten und eleganten Ortes wird auch immer mehr für Veranstaltungen aller Art sowie für Hochzeiten genutzt.

Strände von Cala D'Or

Das gesamte Resort wird nicht von einem langen Sandstrand, sondern von einer Reihe kleinerer Badebuchten geprägt. Diese liegen sowohl direkt im Zentrum Cala D'Ors, als auch im direkten Umfeld. Jede von ihnen hat ihren eigenen Ausdruck und lädt zur Erholung und Entspannung ein.

Alle Strände des Resorts sind Sandstrände mit - in der Regel - glasklarem Wasser und werden meist von der Felsküste geschützt.

An jedem Strand werden in der Zeit von April bis Oktober entsprechend Strandliegen mit Schirmen vermietet. Jeder Strand hat auch seine eigene (kleinere oder größere) Strandbar. In der Hochsaison werden die Strandgäste auch immer von einem reisenden Fruchthändler mit frischen Früchten versorgt.

Sport im Resort

Das Resort bietet mit seinen Stränden natürlich ein hervorragendes Revier für Wassersport. An jedem Strand findet man die gängigen Vermietungen für alle möglichen "Wasserfahrzeuge" (Tretboote). Glasklares Wasser und schützende Felsküsten bieten obendrein beste Voraussetzungen für die sportlich aktiven Urlauber bezüglich Segeln und Tauchen.

Im Herbst/Winter und Frühjahr ist Cala D'Or ein beliebtes Trainingsrevier für Radfahrer, Tennisspieler und Golfer.

Essen, Trinken und Einkaufen

Cala D'or verfügt über eine sehr gute Infrastruktur - Galerien, Mode- Sportartikel- und Schmuckgeschäfte laden zum Staunen, Stöbern und Einkaufen ein. Die schöne Fußgängerzone im Zentrum beherbergt viele Bars und Restaurants. Von typisch mallorquinischer Küche bis hin zu internationalen Gerichten ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Der schöne private Yachthafen von Cala D'Or lädt immer zu einem Bummel entlang der Yachten und zum träumen ein. Der Yachthafen von Cala D'Or ist neben dem Yachthafen von Palma sicherlich einer der attraktivsten auf der Insel. Vor dessen Luxusyachten lässt es sich auch gut speisen. Hier findet man Ruhe und Gemütlichkeit in gehobenen Restaurants und kleinen Tapas-Bars.

Öffentliche Verkehrsmittel

Das gesamte Resort wird in der Saison (Mai bis Oktober) von mehreren Linien eines "Touristenzuges" befahren, mit dem man leicht von einem Ende zum anderen oder sogar bis zum Strand der Cala Mondrago fahren kann. Ausreichend Haltestellen erlauben auch das Zusteigen nach einem ausgiebigen Spaziergang. Die aktuellen Linienführung sowie die Fahrpläne finden Sie in vielen Geschäften und Restaurants.

Der öffentliche Personennahverkehr ist nicht unbedingt vergleichbar mit dem, was Sie vielleicht von zu Hause gewöhnt sind.

Im Linienverzeichnis der external tib können Sie sich über die gängigen Verbindungen informieren. Zusätzlich bedient die Firma "aumasa" den Ostteil der Insel mit Busverkehr.

Auf der Webseite external Fahrplan-online.de können Sie auch entsprechende Verbindungen abfragen. Bei allen Busverbindungen sollten Sie aber auf jeden Fall ausreichend Zeit einplanen, da die Fahrpläne nicht immer eingehalten werden.

Schauen Sie auch bei unseren Links Mallorca-Verkehr.

Drucken

internal Lesung in der Reihe "Cultura Cala Murada": 22. September 2010 Lesung mit Jürgen Pomorin aus dem Buch...

internal Musik-Event in der Reihe "Cultura Cala Murada": 25. September 2010 Elvis Live Show mit Elvis the Soul